Ausbildung

 Jeder kann diesen Sport betreiben - als Einzel-, Formations- oder Tandemspringer. Die Ausbildung kann ab 14 Jahren begonnen werden, solange ein Tauglichkeitsattest durch einen Haus- oder Sportarzt vorliegt.
In Sachsen bilden 3 Vereine aus: FSV Eilenburg, Großrückerswalde e.V. und FSC Dresden.

Zur theoretischen Grundausbildung gehören Aerodynamik, Freifall, Technik, Luftrecht, Meteorologie, Verhalten in besonderen Fällen, Physiologie und menschliches Leistungsvermögen.
Bei der praktischen Ausbildung werden Bodenübungen und Packen des Fallschirmes geübt. Außerdem müssen mindestens 25 Freifall-Sprünge absolviert werden. Bei der konventionellen Ausbildung beginnen Sprünge zuerst aus ca. 1.200m Absetzhöhe. Dabei ist der Schüler durch eine Aufziehleine mit dem Flugzeug verbunden. So wird der Fallschirm gleich nach dem Absprung geöffnet. Unterstützt wird der Schüler durch Funkkontakt am Boden.
Sind mindestens sechs solcher Sprünge absolviert, öffnet der Schüler im zweiten Ausbildungsteil seinen Fallschirm selber. Mit zunehmender Sicherheit darf er nach und nach aus bis zu 4.000m Höhe springen.
Einige Vereine und Schulen bieten die beschleunigte Freifallausbildung nach der AFF-Methode (Accelerated Freefall) an. Der Schüler beginnt seinen ersten Sprung gleich aus ca. 4.000m Absetzhöhe. Dabei wird er von zwei Lehrern festgehalten und kontrolliert. Seinen Schirm öffnet der Schüler selbstständig. Nach sieben erfolgreichen Leistungssprüngen darf er bereits alleine springen.

Bis zum Erwerb der Lizenz im Verein bei konventioneller Ausbildung fallen Kosten bis ca.1.700 Euro an.
Eine Ausrüstung ist während der Ausbildung nicht notwendig, sie wird vom Verein gestellt. Normale Sportkleidung und feste Sportschuhe sind zu Beginn ausreichend.